Der Umzug eines Angehörigen ins Pflegeheim ist emotional belastend – und gleichzeitig muss die bisherige Wohnung aufgelöst werden. Wer zahlt die Haushaltsauflösung? Was passiert mit den Möbeln? Und wie läuft das Ganze ab? In diesem Ratgeber beantworten wir alle wichtigen Fragen rund um die Haushaltsauflösung beim Umzug ins Pflegeheim in Frankfurt.
Wer zahlt die Haushaltsauflösung beim Umzug ins Pflegeheim?
Diese Frage beschäftigt viele Angehörige. Die Antwort hängt von der finanziellen Situation ab:
Wenn der Betroffene selbst zahlen kann
Hat der Pflegebedürftige ausreichend finanzielle Mittel, werden die Kosten der Haushaltsauflösung aus dem eigenen Vermögen bezahlt. Die Kosten können als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend gemacht werden.
Bei Sozialleistungsbezug
Bezieht der Betroffene Sozialleistungen, kann in bestimmten Fällen das Sozialamt die Kosten der Wohnungsauflösung übernehmen. Voraussetzung: Die Wohnungsauflösung ist nachweislich notwendig und der Betroffene kann die Kosten nicht selbst tragen. Klären Sie dies vorab mit dem zuständigen Sozialamt Frankfurt.
Angehörige zahlen
In der Praxis übernehmen häufig die Kinder oder andere Angehörige die Kosten. Durch verwertbare Möbel und Gegenstände lassen sich die Kosten der Haushaltsauflösung oft deutlich reduzieren.
Ablauf: So planen Sie die Wohnungsauflösung
1. Frühzeitig planen
Sobald feststeht, dass der Umzug ins Pflegeheim erfolgt, sollten Sie die Wohnungsauflösung planen. Klären Sie die Kündigungsfrist des Mietvertrags und planen Sie ausreichend Vorlauf ein.
2. Persönliche Gegenstände für das Pflegeheim auswählen
Was soll mit ins Pflegeheim? Vertraute Gegenstände wie Fotos, ein Lieblingssessel oder persönliche Erinnerungsstücke helfen bei der Eingewöhnung. Sprechen Sie mit dem Pflegeheim über die Zimmergröße und erlaubte Möbel.
3. Erinnerungsstücke für die Familie sichern
Gehen Sie gemeinsam mit der Familie durch die Wohnung und entscheiden Sie, welche Gegenstände behalten werden sollen: Fotoalben, Erbstücke, Schmuck, Dokumente.
4. Professionelle Haushaltsauflösung beauftragen
Für den Rest beauftragen Sie einen professionellen Auflösungsdienst. Bei RheinMainHandwerk erhalten Sie nach einer kostenlosen Besichtigung ein verbindliches Festpreisangebot. Verwertbare Gegenstände werden transparent angerechnet.
5. Formalitäten erledigen
- Mietvertrag kündigen
- Strom, Gas, Wasser, Internet abmelden
- Post umleiten (Nachsendeauftrag)
- Versicherungen anpassen
- GEZ abmelden
- Wohnungsübergabe mit Vermieter planen
Einfühlsamer Umgang – worauf es ankommt
Der Umzug ins Pflegeheim bedeutet für den Betroffenen oft den Abschied von einem Zuhause, in dem er Jahrzehnte gelebt hat. Wir wissen um die emotionale Bedeutung und gehen entsprechend sensibel vor:
- Kein Zeitdruck: Wir richten uns nach Ihrem Tempo
- Gemeinsames Durchgehen: Nichts wird entsorgt, ohne vorher mit Ihnen gesprochen zu haben
- Erinnerungen bewahren: Fotos, Briefe und persönliche Gegenstände werden sorgfältig gesichert
- Diskretion: Unsere Mitarbeiter arbeiten unauffällig und rücksichtsvoll
Was kostet die Wohnungsauflösung fürs Pflegeheim?
Die Kosten entsprechen einer normalen Haushaltsauflösung in Frankfurt und richten sich nach Wohnungsgröße, Füllmenge und Stockwerk. Häufig sind bei älteren Haushalten gut erhaltene Möbel und Antiquitäten vorhanden, die den Preis reduzieren. In einigen Fällen kann die Auflösung dadurch sogar kostenlos werden.
Häufige Fragen
Weiterführende Ratgeber
- Haushaltsauflösung Frankfurt: Kosten, Ablauf & Checkliste
- Was kostet eine Entrümpelung in Frankfurt?
- Entrümpelung Frankfurt kostenlos
- Entrümpelung vs. Haushaltsauflösung
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Wir unterstützen Sie und Ihre Familie in dieser schwierigen Situation – mit Verständnis und Erfahrung.
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